Es ist möglich, mit geringen Beiträgen eine Beteiligung an einer Immobilie zu erhalten. Hierfür kommt der offene Immobilienfonds in Frage. Hier kann man schon mit knapp 50 Euro stolzer Teilhaber werden. Unerheblich ist hier der Käuferkreis und hat auch keinerlei Einfluss. Auf Grund der Tatsache, dass hier mit geringen Beiträgen Anteile geschaffen werden können, nennt man dies offene Immobilienfonds. Hier findet man auch den Unterschied zu dem geschlossenen Immobilienfonds. Der Anleger erwirbt Anteilsscheine über die Hausbank und wird somit Mitinhaber des Gesamtvermögens in der entsprechenden Immobilie.
Durch den Erwerb von Anteilen eines Immobilienfonds erspart man sich den eher hohen Aufwand, der bei einem Hausbau entsteht. Wenn der Markt es zulässt, ist es hier sogar möglich, die Objekte mit entsprechenden Gewinnen zu veräußern. Es ist auf jeden Fall recht wichtig, die Anlage in offene Immobilienfonds als langfristig anzusehen. Seit dem Jahre 2002 ist es sogar möglich, über die deutschen Grenzen hinweg in Immobilien zu investieren. Sehr häufig wird diese Gelegenheit genutzt. Das dient dazu, die Risiken zu verteilen und auf diesem Wege Gewinne auch außerhalb Deutschlands zu erzielen.
Neben Westeuropa liegen die gewünschten Anlagemärkte hier in einigen EU-Beitrittsländern wie zum Beispiel Asien, Nord- und Mittelamerika. In diesen Gebieten sind große und starke Wirtschaftsräume nachzuweisen. Die Möglichkeit, ins Ausland zu investieren, führte bei dem offene Immobilienfonds dazu, dass eine größere Fondsauswahl entsteht. Auch muss erwähnt werden, dass der offene Immobilienfonds eine gute und fundierte Grundlage zur privaten Sicherung für beispielsweise das Alter bietet. Offene Immobilienfonds werden als Sondervermögen gewertet. Im Allgemeinen gehören hierzu rund 15 Grundstücke. Dieser offene Immobilienfonds wird dann von einer entsprechenden Kapitalanlagegesellschaft betreut. Die Aufgabe dieser Fonds ist es dann, Kapital für beispielsweise Bürohäuser, Einkaufszentren, Hotels und ähnlichem zu sammeln. Es ist abschließend jedoch zu sagen, dass der Laie sich unbedingt von einem geeigneten Fachmann Rat und Hilfe einholen sollte.